Einige Erfolge und die tollen verfügbaren Anleitungen, sollen hier Mut machen, die kleinen Leistungsstarken Ubiquiti Edgerouter ER-X als Offloader einzusetzen. Warum Offloader? Werden mehrere Freifunkrouter verwendet, ist es sinnvoll, dass nicht alle Router ihren eigenen VPN Tunnel aufbauen. Der Offloader übernimmt die Verschlüsselung und mesht über die LAN Ports mit den Freifunkroutern, das gibt ein deutlich schnelleres Netz bei geringen Kosten.
Frohes Freifunken.
Wenn der Router einmal gebrickt ist, also es besteht kein Zugriff mehr über die externen Schnittstellen, hier im folgenden einige Rettungsversuche.
Unter /etc/confog/network ist ein Abschnitt, der die Interne Adresse beschreibt. Der Zugriff auf das Gerät erfolgt über einen Client-Port oder im Konfig-Modus nach einem langen Reset. Die local ip ist/kann je nach Freifunk-Community unterschiedlich sein.
config interface 'local_node'
option ifname 'local-node'
option ipaddr '10.196.0.127/17'
option ip6addr 'fd2f:5119:0f2c::127/128'
option ip6deprecated '1'
option proto 'static'
SSH starten und mit root@fd2f:5119:0f2c::127 verbindung aufnehmen. Wenn es keine Verbindung gibt, müssen wir die serielle Schnittstelle verwenden.
Ich habe durch diverse Konfigurationen den Router unbrauchbar gemacht. Keine Panik, es gibt die serielle Schnittstelle im Router. Auf der rechten Seite am Rand sind 4 Pins eingelötet an der ein Seriell-USB Adapter angeschlossen werden kann.
Wer den Bootvorgang aufzeichnen möchte, verbindet den USB Adapter vor Inbetriebnahme mit dem PC und startet ein Terminal Programm. Unter Windows z.B. TerTerm und LOG einschalten. Der serielle Adapter hat sich bei mir unter COM 8 installiert. (Das Windows Terminal kann original nur bis COM 4). Geschwindigkeit: 57600 / 8 / N / 1 einstellen. Router Einschalten.
Wenn am Ende des Bootvorgangs ungefähr folgende Ausgabe übrig bleibt, dann ist der Router am Leben und alle Einstellungen können über die Konsole geändert werden.
BusyBox v1.25.1 () built-in shell (ash)
_________
/ /\ _ ___ ___ ___
/ LE / \ | | | __| \| __|
/ DE / \ | |__| _|| |) | _|
/________/ LE \ |____|___|___/|___| lede-project.org
\ \ DE /
\ LE \ / -----------------------------------------------------------
\ DE \ / Reboot (17.01-SNAPSHOT, r3881+51-999bb66b20)
\________\/ -----------------------------------------------------------
root@ffhb-fcecda7f28e1-UBNT-ERX-SFP:/#
Also daran Denken, vor dem Basteln einmal kurz /etc/config/ von der Kiste sichern, erleichtert viel Tiparbeit. Bei komplexeren Installationen sind einige Konfigs auch unter /var/ und /root/ abgelegt.
An dieser Stelle waren alle Wiederbelebungsversuche erfolglos?, keine Panik. Es wird nun eine neue Freifunk- oder Originalfirmware eingespielt. Wir brauchen:
Bedeutung des externen Switch: In dem Bootloader eines jeden Routers ist eine Abfrage eingebaut, die einen kurzen Moment eine bestimmte IP Adresse nach einem Image per TFTP fragt. Wenn euer PC zu langsam den LAN-Port hochfährt und ihr den nicht dauerhaft einschalten könnt, rennt der Router im Bootvorgang weiter und nix ist mit Image laden. Klemmt zwischen Router und PC einen kleinen Switch, der hält die Verbindung zum PC und stellt sehr schnell eine Verbindung zum Router her, wenn dieser nach dem Image fragt.
ER-X /SFP flashen:
Der Bootvorgang wird für 5 Sekunden angehalten, auf der Konsole ist folgendes Menü.
Please choose the operation:
1: Load system code to SDRAM via TFTP.
2: Load system code then write to Flash via TFTP.
3: Boot system code via Flash (default).
4: Entr boot command line interface.
7: Load Boot Loader code then write to Flash via Serial.
9: Load Boot Loader code then write to Flash via TFTP.
default: 3
You choosed 2
Jetzt lädt der Router das FF-Image, bootet und alles ist wieder gut.
Die original Firmware benötigt einen zusätzlichen Schritt.
…folgt
Ab der 2018.1.7 kann POE über das Konfigurationsinterface / Webinterface EIN oder AUS geschaltet werden. Lange den Reset Knopf drücken und über den Internetbrowser die 192.168.1.1 aufrufen. Auf der Seite der Erweiterten Einstellungen finden sich die POE Ports, die mit einem einfachen Haken bedient werden. Der POE Satus wird über LED auf der Geräteoberseite angezeigt.
Im Openwrt WIKI steht noch, das einige Pakete installiert werden müssen, diese sind bereits enthalten. Dieser Schritt nur der Vollständigkeit halber.
https://wiki.openwrt.org/toh/ubiquiti/ubiquiti_edgerouter_x_er-x_ka
PoE out on EdgeRouter X-SFP and EdgePoint R6
The routers can supply PoE on the LAN ports. This is controlled by a PCA9555A with GPIO 0..4.
In order to get this running you need:
install "kmod-i2c-gpio-custom" (pulls gpio and algo-bitbang)
install "kmod-gpio-pca953x"
"insmod i2c-gpio-custom bus0=0,3,4"
"echo pca9555 0x25 >/sys/bus/i2c/devices/i2c-0/new_device"
export the GPIOs 496..500 (/sys/class/gpio/)
After reboot you need to run insmod and the echo line below to allow on/off functionality.
insmod i2c-gpio-custom bus0=0,3,4
echo pca9555 0x25 >/sys/bus/i2c/devices/i2c-0/new_device
Hier der direkte Weg:
#Turn on POE all ports except eth0(WAN)
#eth0 WAN port
echo "496" > /sys/class/gpio/export
echo "out" > /sys/class/gpio/gpio496/direction
echo "0" > /sys/class/gpio/gpio496/value
#eth1
echo "497" > /sys/class/gpio/export
echo "out" > /sys/class/gpio/gpio497/direction
echo "1" > /sys/class/gpio/gpio497/value
#eth2
echo "498" > /sys/class/gpio/export
echo "out" > /sys/class/gpio/gpio498/direction
echo "1" > /sys/class/gpio/gpio498/value
#eth3
echo "499" > /sys/class/gpio/export
echo "out" > /sys/class/gpio/gpio499/direction
echo "1" > /sys/class/gpio/gpio499/value
#eth4
echo "500" > /sys/class/gpio/export
echo "out" > /sys/class/gpio/gpio500/direction
echo "1" > /sys/class/gpio/gpio500/value
und wieder aus:
#Turn off POE all ports except eth0(WAN)
echo "0" > /sys/class/gpio/gpio496/value
echo "0" > /sys/class/gpio/gpio497/value
echo "0" > /sys/class/gpio/gpio498/value
echo "0" > /sys/class/gpio/gpio499/value
echo "0" > /sys/class/gpio/gpio500/value
UCI Befehle folgen.
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